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Wer wir sind

Die Initiative „Stolpersteine für Steyr“ widmet sich dem Gedenken an Menschen aus Steyr, die während des NS-Regimes verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden – darunter Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, T4-Opfer, Homosexuelle, Widerstandskämpfer und andere Verfolgte.

Seit 1996 wurden in Europa rund 116.000 Stolpersteine des deutschen Künstlers Gunter Demnig  in mehr als 1.860 Kommunen und 31 Ländern verlegt.

Auch in Steyr erinnern seit 2023 mehr als 30 Stolpersteine an vertriebene und ermordete Jüdinnen und Juden sowie an T4-Opfer. 

Anfängliche Kritik daran, dass die Erinnerung bei dieser Form des Gedenkens mit Füßen getreten würde, ist der Einsicht gewichen, dass Erinnern (auch) dort stattfinden sollte, wo diese Menschen gelebt und gewirkt haben.

Die Stadt Steyr war mit den auf Rüstungsproduktion umgestellten Steyr-Werken einst ein Eckpfeiler der nationalsozialistischen Kriegsindustrie, bei der viele Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen als Zwangsarbeiter:innen eingesetzt wurden.

Wir, das sind: Waltraud Neuhauser-Pfeiffer, Erwin Dorn, Umberto Uprimny, Ruth Pohlhammer, Sabine und Axel Kliment-Feuerberg, Annemarie Niedereder, Christa & Peter Hirschmugl , Michael Atteneder, Familie Vogeser-Kalt, Katrin Auer-Papastefanidis, Kurt Apfelthaler, Dani Aschauer und weitere Personen, die sich aktiv oder finanziell einbringen.

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